Titel Blogbeitrag: Mein Jahr 2023 als Tierfotografin: 5 Tops und Flops

Meine 5 Tops und Flops als Tierfotografin: Ein ehrlicher Jahresrückblick 2023

Als das Jahr begann hätte ich nie gedacht, dass so viele Veränderungen auf mich zukommen würden. In diesem Rückblick teile ich die Highlights, Lektionen und ehrliche Geschichten hinter den Kulissen meiner Reise als Tierfotografin mit dir: Meine persönlichen 5 Tops und Flops aus dem Jahr 2023.

Inhalt

Top 1: Ein neuer Name als Schlüssel zum Erfolg

Ich starte direkt mit der besten Entscheidung die ich im Jahr 2023 getroffen habe: Der Tierfotografie den neuen Namen „Fellgeschichten Tierfotografie“ zu geben.

Vorher hab ich neben der Tierfotografie auch Familien, Paare und Babybauch Shootings angeboten – alles unter dem alten Namen „Magische Fotografie“ und großen Dach „Familien“. Denn auch Tiere sind ja schließlich feste Mitglieder unserer Familien.

Schon Ende 2022 hatte ich aber das Gefühl, dass ich nicht allen Bereichen gleichzeitig gerecht werden kann. Es reifte in meinem Kopf der Gedanke die Tierfotografie auszugliedern und meinen Fokus darauf zu legen. 

Bevor ich mir mein neues Konzept überlegen und damit loslegen konnte fehlte jetzt „nur“ noch ein neuer Name. Puuuh – gar nicht so leicht! Es hat gute 3 Monate gedauert, bis ich mich zwischen meinen gefühlten tausend Ideen für einen Namen entscheiden konnte der perfekt passt.

Von der ersten Idee bis zum Launch hat es letztendlich 9 Monate gedauert. Eigentlich wollte ich zur Frühlingssaison damit durch sein. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Was genau passiert ist, erzähle ich dir in diesem Blogartikel.

Jetzt komme ich dazu, warum der neue Name das top „Top“ des Jahres war: Kaum hatte ich mein neues Konzept online, bekam ich deutlich mehr Anfragen für Shootings als bisher. Und wenn ich deutlich sage, dann meine ich so richtig richtig viele Anfragen mehr!

Ich hab allein im letzten Drittel des Jahres 2023 mehr Umsatz gemacht wie in den letzten zwei Jahren zusammen. Und das hat mir die nötige Sicherheit gegeben meinen Traum zu verwirklichen: Mich endlich zu 100% selbständig zu machen. Aber dazu komme ich im nächsten „Top“.

Ich bin ganz ehrlich: Klar hab ich gehofft, dass der neue Name und mein neues Konzept besser ankommt – aber dass es so gut damit läuft hab ich mir nicht erträumen können. Das bestätigt mich nur noch mehr, dass meine Entscheidung goldrichtig war.

Top 2: Schluss mit Doppelbelastung – mein Start als hauptberufliche Fotografin

Ich hab seit meinem Start mit der Fotografie im Frühling 2021 hart daran gearbeitet, dass ich irgendwann davon leben kann.

Und zwar so, das ich von den Einnahmen einerseits genug Geld übrig habe um in Weiterbildungen oder Fotoausrüstung investieren zu können. Andererseits sollen natürlich auch private Kosten gedeckt werden. Ich reise super gerne und wenn ich dafür kein Geld mehr hätte – will ich gar nicht weiter drüber nachdenken.

Im Herbst 2023 haben sich meine Tränen, mein Schweiß und meine Arbeit endlich ausgezahlt: Ich hab gekündigt!

Ich hatte bis dahin einen 28-Stunden Teilzeitjob als Grafikdesignerin und Fotografin. Mein eigenes Fotografiebusiness hab ich im Nebengewerbe gemacht.

Aber wenn ich ehrlich bin und die investierten Arbeitsstunden zusammenrechne, war das schon lange nicht mehr der „Neben“Job. Ich saß oft bis in die Nacht am Computer um alle Kunden betreuen zu können und mich daneben noch um Weiterbildungen, Social Media, Werbung und all den anderen Kram zu bemühen.

Viel länger hätte ich aber diese Doppelbelastung auch nicht mehr machen können, von der ich dir später mehr als eine meiner fünf „Flops“ erzähle. 

Nun bin ich also seit dem 1. Oktober 2023 hauptberufliche Fotografin – und verdammt stolz drauf, dass ich den Schritt gemacht hab!

Top 3: Vom Schwimmring bis zum Schlitten: Meine Aktionsshootings bei Fressnapf

Ich hatte gerade mit meiner Familie einen Ausflug gemacht, als ich einen Anruf in Abwesenheit auf meinem Handy sah. Ich hab die Nummer zurückgerufen – allerdings mit der Erwartungshaltung, dass mal wieder jemand Passbilder bei mir machen möchte.

Wer sich dann meldete – damit hatte ich nicht gerechnet.

„Hallo, hier ist Fressnapf XXL aus Hagen. Wir veranstalten in 4 Wochen ein Sommerfest und suchen dafür noch einen Tierfotografen. Haben Sie Zeit und Lust?“ So in etwa wurde ich begrüßt. Und wie ich Zeit und Lust hatte!

Für das Fest und meinen Fotostand hatte ich mir das Motto „Strandfeeling“ überlegt, passend zum Sommer. Nun hieß es Deko besorgen und ordentlich die Werbetrommel rühren! Ein kleiner Einblick welche Bilder ich so gemacht habe:

Jack Russell Terrier sitzt in blau weißem Schwimmring
Jack Russell Terrier Flash hat es sich im großen Schwimmring bequem gemacht.
Tibet Terrier hat einen blau weißen Schwimmring um den Hals
Tibet Terrier Hündin Chari hat einen maritimen Rettungsring um den Hals.

Glücklicherweise kamen mein Set und die Fotos so gut bei Fressnapf an, dass ich direkt auch für das Weihnachtsfest angefragt wurde. Das hab ich super gern gemacht und eine kleine Weihnachtswelt mit Tannenbaum, Kamin und Schlitten aufgebaut.

Auch von diesem Shooting zeig ich dir zwei Fotos:

Rottweiler mit rotem Schal vor einem Tannenbaum
Rottweiler Nero sitzt mit einem rot karierten Schal vor dem geschmückten Tannenbaum.
Hund mit roter Schleife um den Hals steht mit den Vorderpfoten auf einem Schlitten vor einem weihnachtlichen Kamin
Ca de Bou Hündin Malou steht mit einer Schleife um den Hals auf dem Schlitten vorm Kamin.

Was mich von den bisherigen Fotografen unterscheidet, die dort zu Aktionen fotografiert hatten: Statt bloß eine Leinwand als Hintergrund aufzuhängen habe ich aufwändige Sets aufgebaut. Mit vielen Dekoelementen und Accessoires für die Hunde. Bei mir dürfen auch Frauchen und Herrchen mit aufs Bild!

Das hat sich ausgezahlt: Eine weitere Zusammenarbeit steht in Aussicht, worauf ich mich wieder sehr freue. Danke für euer Vertrauen! Für mich bedeuten die Fotoaktionen auch eine Sichtbarkeit bei allen Kunden im Laden. Denn wer vielleicht nicht zum Aktionsshooting kommen möchte hat aber vielleicht Interesse an einem „normalen“ Shooting bei mir. 

Kleiner Fun Fact: Seitdem ich den Namen in „Fellgeschichten Tierfotografie“ geändert habe, sind die Anrufe mit der Frage nach Passbildern ganz stark zurückgegangen. 

Top 4: Neue Broschüren für ein besseres Kundenerlebnis

Meine Kunden finden hauptsächlich über meine Webseite zu mir, auf der sie Informationen zu meinen Angeboten nachlesen können. Früher hatte stand dort im Detail wie ein Shooting abläuft, welche Inklusivleistungen dabei sind und was jedes einzelne Angebot kostet.

Im Zuge der Neugestaltung von Fellgeschichten hab ich mich für einen anderen Weg entschieden. Ich informiere meine Kunden zwar auf meiner Webseite weiterhin über meine Angebote – allerdings steht jetzt das Erlebnis und Ergebnis im Vordergrund. 

Für genauere Informationen gibt es jetzt meine digitalen Broschüren. Darin gehe ich ganz genau auf meine Shootings ein, liste alle Leistungen und Preise auf, zeige Beispiele der Bildbearbeitung und beantworte häufige Fragen. Es findet all das Platz, was auf meiner Webseite der sogenannte Information-Overload wäre.

Wer sich ernsthaft für ein Shooting bei mir interessiert fordert also ab sofort meine Broschüre an – gleichzeitig kann ich dadurch direkt in den persönlichen Austausch mit der Kundin oder dem Kunden gehen und mögliche Fragen beantworten.

Das funktioniert wie ich finde wunderbar und gehört deswegen definitiv in die Liste der 5 Tops des Jahres.

Möchtest du auch in meiner Broschüre stöbern?

Dann fordere sie gerne an! Blättere in Ruhe darin und entscheide dann, ob eine Fellgeschichte auch etwas für dich und dein Tier ist.

Fellgeschichten Tierfotografie Broschüren

Top 5: Aus Angst wurde Liebe – mein neues Zoom Objektiv

Lange Zeit war ich der Überzeugung, dass Objektive mit Festbrennweiten das Non-Plus-Ultra sind.

Durch ihre großen offenen Blenden kann ich Tiere in Bewegung auch bei schwachem Licht noch gut fotografieren. Außerdem zaubere ich damit diesen schönen unscharfen Hintergrund, der viele meiner Bilder auszeichnet.

Der Haken bei Festbrennweiten ist jedoch, dass man damit nicht zoomen kann. Heißt: Ich muss mich ständig vor- oder zurückbewegen, um mein Motiv größer oder kleiner abzubilden.

Du ahnst jetzt wahrscheinlich schon, was also der Vorteil an einem Zoom Objektiv ist. Ich kann an Ort und Stelle bleiben und gleichzeitig mein Motiv in unterschiedlichen Größen aufnehmen. Das wäre schon sehr praktisch: Denn wenn ich mich ein Stückchen nach vorn bewegen muss, ist mit Pech der Hund schon weggelaufen.

Zoom Objektive haben aber zwei entscheidene Nachteile: Die Blende lässt sich nicht so weit öffnen wie bei Festbrennweiten. Ich hatte lange Zeit Angst dass sich dadurch mein Bildstil verändern würde oder ich bei schwachem Licht keine guten Bilder mehr machen kann. Und sie sind nicht ganz billig.

Als mich eine frühere Kundin bat ihre Hochzeit zu fotografieren war der Moment gekommen: Ich hab ein Zoom Objektiv gekauft. Denn die Trauung fand in einer winzigen Kapelle statt. Um das Brautpaar und die Gäste in verschiedenen Perspektiven fotografieren zu können hätte ich quasi jede Minute das Objektiv tauschen müssen – keine Option während einer Trauung! Mit dem Zoom Objektiv hat’s aber wunderbar funktioniert.

Immerhin konnte ich ein halbwegs lichtstarkes Objektiv für nur 1483€ ergattern (ja, das betrachte ich tatsächlich als Schnäppchen). Für die Hochzeit war es die absolut richtige Investition – die Bilder sind sogar besser geworden, als ich es mir vorgestellt hatte.

Und was soll ich sagen: Mittlerweile liebe ich mein Zoom Objektiv und hab es bei fast jedem Tiershooting im Einsatz. Die Vorteile überwiegen definitiv die Nachteile. Meine Bedenken waren völlig unbegründet!

Flop 1: Shooting und Bilder trennen? Mein neues Konzept sorgte für Verwirrung

Vor „Fellgeschichten“ gab es bei mir immer vorgefertigte Shooting Pakete mit einer gewissen Anzahl an inklusiven Bildern. Bisher hat sich allerdings jeder – bis auf eine einzige Kundin – zusätzliche Bilder aus seinem Shooting ausgesucht.

Deswegen hatte ich mir für mein neues Fellgeschichten Konzept überlegt meine Shootings nur noch ohne inklusive digitale Bilder oder Fotoprodukte anzubieten.

Das Ganze sollte so aussehen: Man bezahlt im ersten Schritt die Shootinggebühr, in der das Shooting selbst, das Vorgespräch, das Sichten und Sortieren der Fotos, die Erstellung der Galerie und generell alle Beratungen enthalten sind. Nachdem das Shooting stattgefunden hat und die Kundin bzw. der Kunde seine Bilder des Shootings gesehen hat, kann sie bzw. er sich im zweiten Schritt ganz flexibel aussuchen, wie viele Bilder und in welcher Form (digital und / oder mit Fotoprodukten) sie bzw. er haben möchte. Man „musste“ also nur das nehmen, was einem richtig gut gefällt und im Budget liegt.

In meinem Kopf fand ich dieses Konzept großartig – bei einigen Kunden hat es aber für Verwirrung gesorgt. Sie verstanden nicht direkt, dass in der Shootinggebühr keine Bilder enthalten waren und sie diese zusätzlich nach dem Shooting aussuchen und bezahlen müssen.

Manche betrachteten die Shootinggebühr wiederum als zu hoch (für den Preis sind keine Bilder dabei?). Die Erwartungshaltung war: Für den Preis der Shootinggebühr bekommt man ja nur X Stunden Shooting – viel zu teuer! Leider wurde hierbei gerne übersehen, dass darin alle zuvor genannten Arbeiten drinstecken und ich pro Kunde im Schnitt 10 Stunden Zeit aufwende – und nicht nur die reine Shootingzeit. 

Ich war es leid es wieder und wieder zu erklären. Also bin ich zurückgerudert und hab in jedes Shooting 5 digitale Bilder als Inklusivleistung mit aufgenommen. Zusätzliche digitale Bilder oder Fotoprodukte können wie bisher dazu gebucht werden.

Ich persönlich fand zwar den anderen Weg schöner, aber es nützt ja alles nichts, wenn jemand ein Shooting bucht im Glauben, es wären am Ende alle entstandenen Bilder mit dabei.

Flop 2: Freizeit, wo bist du? Arbeiten an der Belastungsgrenze

Wie du ja schon mitbekommen hast, hatte ich bis Oktober zwei Jobs: Neben meiner Fotografie war ich auch angestellt. Das war anfangs auch völlig okay, ich hatte einerseits durch die Anstellung ein sicheres Gehalt, während ich meine Fotografie nach Feierabend und am Wochenende nebenbei aufbauen konnte.

Dieses Jahr lief es immer besser. Ich wurde bekannter, es kamen mehr Anfragen die ich beantworten musste. Mehr Shootings und mehr Bilder zum Bearbeiten. Mir blieben aber weiterhin nur die Zeitfenster nach Feierabend und am Wochenende.

Das ging so weit, dass ich mich von 8:00 – 15:30 Uhr um Job 1 gekümmert habe und von 16:00 – 23:00 Uhr um meine Fotografie plus Freitags bis Sonntags ganztägig. Jede Woche. Zwischendurch hab ich kurz etwas gegessen (wenn dran gedacht hab – ich vergesse das beim arbeiten oft) und den Haushalt mit reingequetscht. Wenn es die Arbeit zuließ hab ich mir einen Sonntag im Monat ein paar Stunden Auszeit gegönnt um etwas zu unternehmen. Das war’s. 

Ich mache meinen Job als Fotografin super gerne – aber so gut wie kein Privatleben mehr zu haben geht auf Dauer nicht gut. Wo war Zeit für meinen Mann, meinen Hund und meine Freunde? Hobbys? Ich war völlig überarbeitet, mein Körper gab mir auch zu verstehen: Mach bitte eine Pause.

Deswegen hab ich die Reißleine gezogen und mich im Herbst dazu entschieden meine Anstellung zu kündigen. Ich hab jetzt genug Arbeit um meine Tage bis nachmittags zu füllen – und dann heißt es endlich: Feierabend! Am Wochenende mache ich ausschließlich nur noch Shootings. Ich habe wieder Luft zum atmen und das tut verdammt gut!

Flop 3: (K)ein Fotostudio in Herdecke eröffnen

Hierüber bin ich wirklich sehr traurig und verdrücke insgeheim immer noch das ein oder andere kleine Tränchen.

Aber fangen wir vorne an und direkt auf den Punkt: Ich möchte ein Tier-Fotostudio eröffnen. 

Der Wunsch hat sich schon Ende 2022 in meinem Kopf gefestigt, bislang war es durch meine zusätzliche Anstellung aber unmöglich. Aber Träume sind da um sie irgendwann zu verwirklichen!

Ich möchte das Fotostudio vor allem dafür nutzen: Vorgespräche mit meinen Kunden live und in Farbe führen, sie nach ihrem Shooting bei der Bildauswahl unterstützen und bei der Wahl der passenden Fotoprodukte zu beraten. 

Zur Zeit mache ich Gespräche per Telefon oder Zoom und die Auswahl der Fotoprodukte in meinem Kofferraum. Das geht zwar auch, ich fänd’s in einem heimeligen Studio aber viel persönlicher und vor allem entspannter. Außerdem könnte ich neben den Beratungen auch bei schlechtem Wetter Shootings machen und meine Ausrüstung und Deko lagern. Win-win.

Ich schaue mich schon länger nach einem passenden Ladenlokal dafür um. Im Oktober fiel mir zufällig ein Schild ins Auge: Suche Nachmieter. Die Lage hätte perfekter nicht sein können: Mitten in der City von Herdecke. Die Räume waren renoviert und mit ihren vielen Winkeln und Ecken sehr charmant. 

Ich fackelte nicht lang, telefonierte mit dem Vermieter und bekam seine Zustimmung. Die Miete war auch fair. Jetzt fehlte nur noch das GO von der Stadt Herdecke.

Jetzt rate, was ich nicht bekommen habe. Leider duldet die Stadt Herdecke dort nur Einzelhandel und keine Dienstleister. Somit zerplatzte mein kleines Träumchen wie eine Seifenblase. Das hat mich wirklich sehr enttäuscht.

Ich bin also immer noch auf der Suche nach einem passenden Laden in Hagen oder Umkreis. Falls du jemanden kennst der jemanden kennt…  Melde dich gerne!

Flop 4: Zwischen Palmen und Laptop – mein Urlaub wurde zur Arbeitsreise

Als ich 2021 mein Gewerbe angemeldet habe war mir schon klar, dass ab sofort keinen Urlaub mehr möglich sein wird, bei dem ich komplett abschalten kann. Anfangs hielt es sich sogar in Grenzen: Ich hatte keinen Laptop dabei und Mails per Handy beantwortet. 

Eigentlich sollte ich mich ja mega drüber freuen, dass es im Jahr 2023 so gut bei mir lief. Nur lief es leider so gut, dass ich während meines letzten Urlaubs auf Gran Canaria nicht nur Mails geschrieben habe.

Meine Tage sahen so aus: Frühstück, eine Runde im Pool schwimmen, Laptop aufklappen und Mails beantworten, Bilder bearbeiten, Mittagessen, etwas unternehmen, eine Runde im Pool schwimmen, Abendessen, Laptop aufklappen und weiter Bilder bearbeiten, schlafen.

Urlaub sollte zum Erholen da sein, und das war definitiv ein Satz mit X. Die Zeit nach dem Urlaub bis Weihnachten wurde nochmal sehr trubelig – dafür hätte ich gern meine Akkus wieder auf volle 100% im Urlaub aufgeladen.

Für 2024 hab ich mir vorgenommen keine Arbeit mehr mit in den Urlaub zu nehmen, außer Mails beantworten. Aber auch das nur alle 2-3 Tage und dazwischen einfach mal nicht erreichbar zu sein. Den Kopf ausschalten können. Ich liebe meinen Job, aber um ihn mit voller Energie machen zu können muss ich mir zwischendurch kleine Auszeiten gönnen.

Laptop auf einem Tisch auf einer Terrasse
Mein Arbeitsplatz im Urlaub auf Gran Canaria.
Frau im Pool
Pause vom Arbeiten: Eine Runde im Pool schwimmen.

Flop 5: Viele Weiterbildungen, keine Zeit, Geld futsch

Ich bin immer hochmotiviert mich weiterzubilden um mein Business voranzubringen. Wenn man sich selbständig macht gibt es noch so viel zu lernen! In den letzten Jahren hab ich beispielsweise in zwei große jeweils halbjährige Programme investiert.

Im Jahr 2023 sollten es vier Kurse bzw. Programme sein. Im ersten ging es um die Konzeption von Online Kursen. Denn ich hatte mir für dieses Jahr vorgenommen meinen ersten Kurs zum Thema „wie du richtig tolle Handyfotos von deinem Hund machst“ zu entwickeln.

Es lief allerdings nicht ganz so wie ich mir das gewünscht hätte. Und leider ist mein Kurs wegen Zeitmangel immer noch nicht fertig – aber wenigstens eine erste Infoseite mit Warteliste. Wenn du magst trag dich doch hier gern ein, dann geb ich dir Bescheid sobald du meinen Kurs kaufen kannst.

Dann wären da ja noch die drei anderen Programme. Ich hab sie zwar bezahlt, aber bis heute nicht reingeschaut. Ich hatte schlichtweg keine Zeit. 

Mein Learning daraus: So gern ich mich in bestimmten Bereichen weiterbilden möchte – mach’s erst, wenn du aktuell auch Zeit dafür hast. Denn ansonsten ist es erstmal rausgeschmissenes Geld bis ich vielleicht irgendwann wenn die Sterne günstig stehen dazu komme.

Mein Fazit und Learnings für 2024

Was ich unbedingt anders machen möchte und muss ist eine gesunde Work-Life-Balance zu finden. Urlaub zum Erholen nutzen. Mich jeden Tag aufs neue zu motivieren mein Business voranzutreiben. Die ruhigeren ersten Monate des Jahres für Dinge nutzen die in der Hauptsaison auf der Strecke bleiben. 

Ich bin fest davon überzeugt, dass meine Arbeit im neuen Jahr genauso gut angenommen werden wird und Fellgeschichten weiter wachsen kann. Ich bin hoch motiviert und freue mich auf das Jahr 2024 mit all den wunderbaren Hunden, Pferden und Menschen deren Fellgeschichte ich erzählen darf!

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